Mitteilungen aus der Gemeinde Januar 2021

Veranstaltungen & Gruppen

Im Januar werden aufgrund des allgemeinen Lockdowns keine öffentlichen Veranstaltungen und Gruppen stattfinden. Da das Infektionsrisiko für alle Menschen weiterhin möglichst gering gehalten werden soll, bedeutet das, wenig enge Kontakte und Anlässe dafür zu schaffen.

Doch wir werden weiterhin für Sie da sein, vorläufig noch überwiegend online, per Telefon und Schrift, aber auch, wenn Sie konkrete Unterstützung im Alltag benötigen, helfen wir gern.

 

Biblischer Impuls

Psalm 4, aus dem der Wochenspruch entnommen ist, beginnt: „Erhöre mich, wenn ich rufe, Gott meiner Gerechtig-keit, der du mich tröstest in Angst; sei mir gnädig und erhöre mein Gebet!“ Hinter diesem Gebet ist die Erfahrung von Enttäuschung spürbar, enttäuscht von Menschen, die Gott nicht mehr hören wollen. Doch auch die Gewissheit: Du allein Herr, hilfst mir.

Wie ehrlich sind wir mit uns, unseren Fähigkeiten und unserem Wissen.

Was erwarten wir eigentlich von Gott, wie sieht mein Gebet aus?

 

Jahresrückblick

Beim Blick auf die Mitteilungen von Januar 2020 warf, wird uns einiges bewußt. Es hat sich Vieles innerhalb eines Jahres gewandelt.


-      Gottesdienste

Wir haben mit einem neuen Konzept begonnen (und werden es auch wieder aufnehmen), wurden aber schnell ausgebremst, weil ab März generell Beschränkungen für Versammlungen gal ten. Mit den in der Folge aufgestellten Hygienekonzepten konnten sie wieder stattfinden. Mittlerweile haben wir uns darauf eingestellt, Feiern mit weniger Menschen gleichzeitig an einem Ort.

Im September konnten Konfirmationen und Taufen stattfinden, doch manche Feier wurde auch auf das nächste Jahr verschoben.

Wir haben auch erste Andachten auf die Homepage gestellt und bleiben auf der Suche, welches Format zu uns passt, was wir dafür brauchen und was wir können. Auf jeden Fall feiern wir Gottesdienste und sind füreinander da, in der Kirche, außerhalb und auch digital.


-      Frauenhilfe

Die Gruppenstunden konnten ab März nicht mehr durchgeführt werden, doch halten die Frauen untereinander durch  Telefon und Briefe Kontakt. Im Dezember konnten wir eine Adventsandacht halten und uns alle mal sehen. Unterdessen sind die Bezirksfrauen sehr rührig. Wir sind ihnen dafür sehr dankbar. Wenn wieder mehr möglich ist, werden wir uns auch anders erkenntlich zeigen.


-      Chor

Im Februar konnten wir mit dem Chor noch einen ökumenischen Gottesdienst feiern, der sehr bewegend war. Die dann folgende Auszeit überbrückte Frau Dr. Makosz, indem sie die Proben auf die Internet-Plattform Skype verlegte. Zwar ist ein Proben dort nicht dasselbe, aber der Kontakt und kleine Übungen sind doch möglich gewesen. Im Sommer gab es auch ein kleines Intermezzo auf Abstand.

Doch im Dezember hat sich Frau Dr. Makosz entschlossen, die Chorleitung abzugeben, da auf längere Sicht keine Aussicht auf Proben und Konzerte besteht. Wenn es wieder möglich ist, wird sich der Chor neu aufstellen.


-       Gruppen

Durch die Schließung des Gemeindehauses konnten sie sich nicht mehr treffen: Krabbelgruppen, Reha-Sport, Gymnastik, Flöten, Film, Basteln, Töpfern... -  Manche fanden zeitweilig Ersatz im Freien, aber Vieles geht nicht.

Aber auch die Angebote von Geburtstagsfeiern für Senioren, Fastengespräche und Konzerte mussten abgesagt werden. Glücklicherweise war der Sommer warm und trocken, so dass viele stattdessen spazieren gingen oder sich im Garten und auf dem Friedhof trafen, natürlich mit Abstand.


-      Amtshandlungen

In diesem Jahr wurden die Hochzeiten und Taufen meist verschoben. So können wir uns noch darauf freuen und werden viele Feste 2021 feiern. 


-      Presbyterium

Die Einführung des im Februar gewählten Presbyteriums durfte nicht mehr in einem Gottesdienst (mit anschließendem Empfang) stattfinden. Allerdings konnte es seine Arbeit unter besonderen Bedingungen aufnehmen.

Die Beratungen zu einer Vereinigung mit der Friedenskirchengemeinde sind weitergeführt worden. 


-      Gemeindehaus

Unser Gemeindehaus ist sehr in die Jahre gekommen, immer wieder fallen kleinere und zukünftig auch größere Reparaturen an, so dass ein Entschluss gefasst werden musste, wie verantwortlich zu handeln ist.

Das Presbyterium hat sich schweren Herzens  entschieden, das Haus abzugeben. An der Stelle soll nun eine Tagesstätte für Kinder (TfK) gebaut werden. Doch keine Sorge, in dem neuen Gebäude wird auch Raum für die Gemeindearbeit eingeplant. Auch hier wird ein tragfähiges Konzept für die Zukunft entwickelt werden. 

Aktuelle Veranstaltungen